WASSERSTOFF – FÜR EINE GRÜNE ZUKUNFT DER STAHLINDUSTRIE

WASSERSTOFF –
FÜR EINE GRÜNE ZUKUNFT DER STAHLINDUSTRIE

Die Stahlindustrie befindet sich im Wandel. Für das Erreichen nationaler und internationaler Klimaziele und für die Zukunft des Industriestandortes Deutschland, ist eine emissionsarme und wettbewerbsfähige Stahlindustrie auf Basis von grünem Wasserstoff ein entscheidender Faktor. Die rasche Einführung innovativer klimaneutraler Technologien legt die Grundlage für zukunftssichere und gut bezahlte Industriearbeitsplätze, die Technologieführerschaft Deutschlands in der Wasserstoffwirtschaft und der Stahlindustrie.

Die Fachkommission HySteel des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes (DWV) ist ein branchenübergreifender Zusammenschluss von Unternehmen und Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Mitglieder der Fachkommission verfolgen gemeinsam das Ziel, eine zukunftsweisende Strategie für eine emissionsarme, wasserstoffbasierte Stahlproduktion im Jahr 2045 für Deutschland zu erarbeiten. Der DWV und die HySteel-Mitglieder nutzen ihre Erfahrungen und ihr Know-How, um dieses Ziel gemeinsam umzusetzen.

ÜBER UNS

Wir beschleunigen die Transformation zu einer klimaneutralen Stahlindustrie

Durch unsere Aktivitäten innerhalb des HySteel-Clusters möchten wir der Stahlindustrie ermöglichen, einen substanziellen Beitrag zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens und des europäischen Green Deals zu leisten.

Herausforderungen für die deutsche Stahlbranche gemeinsam bewältigen

Die deutsche Stahlindustrie steht vor einschneidenden Veränderungen. Eine sinkende Nachfrage und die damit verbundene sinkende Produktion (seit 2010 um 10 % gesunken) führen zu starkem Stellenabbau und Kurzarbeit. Die Corona-Pandemie verstärkt die Probleme der Branche weiterhin.

Eine neue, langfristige und nachhaltige Strategie muss entwickelt werden, um die Stahlindustrie zukunftssicher und im Einklang mit den deutschen und europäischen Klimazielen zu modernisieren. Investitionen müssen vorausschauend und in ausreichender Höhe getätigt und durch entsprechende staatliche Subventionen und Förderungen unterstützt werden. Außerdem müssen Rahmenbedingungen und Vorgaben für den Handel von emissionsarmen und damit entsprechend teureren Stahlprodukten geschaffen werden.

STRATEGISCHE ZIELE

01

Plattform für emissionsarme Stahlproduktion

Aufbau einer offenen übersektoralen Technologie- und Innovationsplattform für emissionsarme Stahlproduktion auf Basis von erneuerbarem Wasserstoff, die eine Vielzahl relevanter Akteure aus unterschiedlichen Branchen verknüpft

02

Politische Begleitung

Politische Begleitung der Entwicklung von geeigneten Voraussetzungen für eine wirtschaftlich tragfähige Markteinführung der emissionsarmen Stahlproduktion durch den Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff und Vertretung gegenüber der europäischen und deutschen Politik, den Stakeholdern und der Zivilgesellschaft

03

Datenbanken

Unterstützung der Vorbereitung und Planung von Pilotprojekten beziehungsweise Projekten in der Markteinführungsphase für eine CO2-arme wasserstoffbasierte Stahlproduktion durch zwei Datenbanken:
• Förderprogramme
• Regelwerke und Normen im Bereich erneuerbarer Wasserstoff

WEITERE ZIELE

ENTWICKLUNG EINES MARKTDESIGNS

Entwicklung eines geeigneten Marktdesigns für emissionsarmen Stahl bei gleichzeitiger Gewährleistung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hersteller von emissionsarmen Stählen und Förderung der Verwendung emissionsarmer Stähle in anderen Branchen.

MITWIRKUNG BEI DER GESTALTUNG
GEEIGNETER REGULATORISCHER RAHMENBEDINGUNGEN

Mitwirkung bei der Formulierung entsprechender politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene für die Marktvorbereitung und
-einführung von emissionsarmem wettbewerbsfähigem Stahl auf Basis von erneuerbarem Wasserstoff.

ÜBERWACHUNG UND BENCHMARKING DER TECHNOLOGIEENTWICKLUNGEN

Monitoring von Innovationen und Technologieentwicklungen im Zusammenhang mit der emissionsarmen wasserstoffbasierten Stahlproduktion.

Erstellung von grundsätzlichen, technischen und technologischen Analysen für die emissionsarme Stahlproduktion auf Basis von erneuerbarem Wasserstoff, einschließlich der für den Aufbau notwendigen Infrastruktur.

STÄRKUNG DES VERSTÄNDNISSES UND DES VERTRAUENS DER POLITIK

Aufbau und Stärkung des Verständnisses und Vertrauens in innovative und emissionsarme Stahlproduktionstechnologien auf Basis von erneuerbarem Wasserstoff in der Stahlbranche und der nationalen und europäischen Politik.

VORANTREIBEN DER SEKTORENKOPPLUNG UND DER SEKTORENINTEGRATION

Entwicklung von Vorschlägen zur Sektorenintegration der erneuerbaren Stromproduktion sowie zur Sektorenkopplung der Gas- und Strominfrastrukturen für die effiziente Versorgung der Stahlproduktionsstandorte.

AUFBAU VON SYNERGIEN

Aufbau und Nutzung der Synergiepotentiale einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Stahlindustrie, Technologieanbietern, Energieversorgern, Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie Förderung einer verstärkten Vernetzung.

UNSERE FORDERUNGEN:

  • Um die grüne Transformation der Stahlindustrie bis zum Jahr 2050 zu ermöglichen, müssen klimafreundliche wasserstoffbasierte Technologien zur Stahlproduktion in der nächsten Investitionsperiode konsequent eingeführt werden.
  • In Deutschland muss eine grüne Wasserstoffwirtschaft aufgebaut werden und neue Wertschöpfungsketten entwickelt werden.
  • Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss weiter vorangetrieben werden, um die Produktion von grünem Wasserstoff zu gewährleisten.
  • Es müssen Anreize für die Investitionen in wasserstoffbasierte Technologien zur grünen Stahlproduktion geschaffen werden.
  • Es muss, durch geeignete regulatorische Rahmenbedingungen, ein fairer Markt für grünen Wasserstoff und grüne Stahlprodukte in Deutschland und Europa geschaffen werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu gewährleisten.
  • Der Ausbau einer Wasserstoffinfrastruktur und der Import von erneuerbarem Wasserstoff müssen vorangetrieben werden.
  • Ein EU-weites Zertifizierungssystem für die Herkunft von erneuerbarem Wasserstoff muss entwickelt werden.
  • Wasserstoffbasierte Schlüsseltechnologien für die Stahlproduktion müssen weiterentwickelt werden und durch Projekte im industriellen Maßstab erprobt werden.

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KONTAKT

Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV)
Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin

Telefon: +49 (0) 30 629 594 82 
Telefax: +49 (0) 30 629 594 83
Mail: h2@dwv-info.de
Web: www.dwv-info.de